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Hausmittel gegen Erkältungskrankheiten
Manches Hausmittel ist besser und schneller wirksam, vor allem schonender für den menschlichen Körper als die modernen Arzneimittel.
Aufsteigendes heisses Fussbad Erste Sofortmaßnahme für völlig Ausgekühlte und Durchgefrorene. Es bewirkt, dass der ganze Körper wieder mit Wärme aufgeladen und besser durchblutet wird. Füllen Sie einen Eimer wadenhoch mit warmem Wasser, in einer Ihnen angenehmen Temperatur. Füsse und Unterschenkel hineinstellen. Immer wieder heisses Wasser zugießen. Ca. 15-20 Minuten sollte diese Anwendung dauern, damit der Körper wieder warm wird. Danach in eine Decke einrollen und ruhen. Achtung! Bei Venenleiden keine warmen Fussbäder machen.
Eine Alternative bei echter Erkältung, also dann, wenn man kalt oder nass geworden ist und daraufhin krank wurde ist INGWERTEE:
Dazu überbrüht man einen Teelöffel dünne Scheiben von frischem Ingwer oder von kandiertem Ingwer mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt dieses Getränk 10 Minuten ziehen. Dieser Tee darf mit Honig gesüsst werden und wirkt besonders gut, wenn er innerhalb von 12 Stunden nach der Kälte getrunken wird.
Kopfdampfbad mit ätherischen Ölen Befreien die Nasenschleimhäute sehr gut. Zum Inhalieren besonders geeignet sind folgende Öle: Lavendel, Melisse, Arnika, Beifuss, Rosmarin, Latschenkiefer und Zitrone. In eine Schüssel 3-5 Tropfen des Öls geben und mit einem Liter heissem Wasser übergiessen. Kopf über die Schüssel halten und so mit einem Tuch abdecken, dass keine Dämpfe entweichen können. Abwechselnd mit Mund und Nase einatmen. Anwendung täglich 2-3 mal wiederholen. Achtung! Nicht für Kinder unter zwei Jahren geeignet. Wenn der Patient mit Hautreizungen reagiert, dann die Behandlung sofort abbrechen. VORSICHT: Asthmatiker und Kinder mit einer Neigung zu einem überempfindlichen Bronchialsystem können auf ätherische Öle überempfindlich reagieren. Bei diesen Personen sollte man lieber auf diese Anwendung verzichten !
Nasenspülung Verhindert das Festsetzen von Krankheitserregern in den Nasennebenhöhlen. Einen Teelöffel Kochsalz oder EMSER Salz aus der Apotheke in einer flachen Schüssel in etwas warmem Wasser auflösen. Dann ein Nasenloch zuhalten und mit dem anderen etwas von der Salzlösung kräftig einziehen. Seite mehrmals wechseln, zwischendurch kräftig Nase putzen. Noch einfacher geht es mit einer „Nasendusche“ aus der Apotheke – ein preiswertes Gerät, für das es auch kleine Portionsbeutel mit Salz gibt.
Apfelessig Sehr einfach und wirksam bei kratzigem, schmerzhaftem Hals. In ein Glas heisses Wasser je einen Esslöffel Honig und Apfelessig geben und gut umrühren. Getränk langsam und schluckweise trinken. Mehrmals täglich wiederholen.
Leinsamen Bei Halsschmerzen gut geeignet zum Gurgeln und als Halswickel. Drei Esslöffel Leinsamen in eine Tasse Vollmilch einrühren und im Kühlschrank quellen lassen. Anschliessend zwei Tassen Wasser hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Zuletzt abseihen. Mit der Flüssigkeit gurgeln. Den abgefilterten Leinsamen auf ein Leinentuch streichen und dieses als Halswickel anlegen.
Zwiebelsirup
Bei Husten, auch für Kinder geeignet. Hierzu benötigt man 3 Zwiebeln, 5 EL Zucker, Haarsieb, Kaffeefilterpapier oder Gazewindel sowie eine verschliessbare Flasche. Die Zwiebeln werden geschält und gewürfelt, mit dem Zucker vermischt und mindestens 5 – 6 Stunden stehen gelassen. Zwischendurch sollte man zweimal umrühren. Dann durch ein Teesieb abgiessen, den Sirup im Kühlschrank lagern. 3 – 4 mal täglich einen Esslöffel davon einnehmen (Kinder und Erwachsene). Sollte der Husten nach ein paar Tagen nicht besser werden, fragen Sie Ihren Arzt! Ähnlich gute Erfolge kann man auch mit Rettichsirup erreichen, der genauso zubereitet wird.
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